Freitag, 8. Januar 2027 20:00 Uhr Wataru Hisasue

L. v. Beethoven Sechs Bagatellen op. 126

Maurice Ravel Miroirs

Karol Szymanowski Masques op. 34

Johannes Brahms Klaviersonate Nr. 1 C-Dur op. 1


Wataru Hisasue wurde 1994 in Kyoto (Japan) geboren, begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und erspielte seinen ersten Preis mit 12 Jahren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Japan, Freiburg, Paris und Berlin.

Hisasue hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den zweiten Preis beim Queen-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel 2025, den dritten Preis und einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Pascal Dusapin beim 66. ARD-Musikwettbewerb und zwei Jury-Sonderpreise beim Concours Géza Anda 2024, darunter der Beethoven-Preis des G. Henle-Verlags. Er hat in Deutschland, Frankreich, Spanien, Finnland, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Japan und Korea konzertiert und wurde zu renommierten Festivals eingeladen, darunter die Audi Summer Concerts, die Schwetzinger SWR Festspiele, und die Première Rencontre autour du Piano in Guadeloupe.

Als Solist trat er mit namhaften Orchestern auf, darunter das Bayerische Rundfunk-Sinfonieorchester und das Musikkollegium Winterthur. Wataru Hisasue hat mehrere Alben bei renommierten Labels veröffentlicht. Im Oktober 2025 wurde sein neuestes Album Did it again mit Werken von Pascal Dusapin von GENUIN classics und dem Bayerischen Rundfunk veröffentlicht.

Freitag, 15. Januar 2027, 20:00 Uhr Derek Hartman

J. S. Bach Das Wohltemperierte Klavier Präludium und Fuge in d-Moll (BWV 851)

L. v. Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 & Soloklavierfassung von Franz Liszt

Béla Bartók 3 Etüden op. 18

Johannes Brahms Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24


Der amerikanische Pianist Derek Hartman (* 1997) hat sich eine internationale Karriere als preisgekrönter Interpret und engagierter Musikpädagoge aufgebaut. Er trat auf renommierten Bühnen in den Vereinigten Staaten und Europa auf, darunter das John F. Kennedy Center in Washington und der Goldene Saal des Wiener Musikvereins.

Hartman wurde mit dem Ersten Preis beim 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb 2025 in Wien ausgezeichnet – als bislang einziger in den USA geborener Musiker in der 64-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Weitere bedeutende Preise gewann er beim Washington International Piano Competition, dem Chicago International Music Competition und dem PianoArts North American
Competition. Als Solist trat er u. a. mit den Wiener Symphonikern und dem Milwaukee Symphony Orchestra auf.

Hartman ist ein entschiedener Verfechter der engen Verbindung zwischen künstlerischer Praxis und Musikpädagogik. Seit 2024 ist er Dozent für Klavier an der Blair School of Music der Vanderbilt University und ist aktives Mitglied des Frances Clark Center for Keyboard Pedagogy.

Freitag, 22. Januar 2027, 20:00 Uhr Evgenia Rubinova und Ensemble BREEZE

Evgenia Rubinova, Quelle: privat und BREEZE, Quelle: Joelle van Autreve

L. v. Beethoven Sonate Nr. 22 F-Dur op. 54

Robert Schumann Fantasiestücke op. 73 für Klarinette und Klavier

W. A. Mozart Quintett KV 452

Robert Schumann Drei Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier

L. v. Beethoven Quintett op. 16


Vom Publikum wird Evgenia Rubinova international bejubelt und von der Presse einhellig gelobt. Ihre CDs, bei EMI, Avi und Telos erschienen, erhielten international beste Kritiken. Rubinova musizierte zuletzt u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Hallé
Orchestra. Im kammermusikalischen Bereich hat sie langjährige Erfahrung, u. a. durch ihre Zusammenarbeit mit dem Oboisten Albrecht Mayer und der Klarinettistin Annelien Van Wauwe. Beim Böblinger Pianistenfestival lieferte der Publikumsliebling zuletzt 2025 einen umjubelten Konzertabend. 2026 wurde Evgenia Rubinova zur Professorin für Klavier am Leopold Mozart College of Music Augsburg berufen.

BREEZE vereint fünf junge, international herausragende Bläsersolisten, die Preisträger u.a. des ARD-Musikwettebwerbs, des Tschaikowsky-Wettbewerbs oder des Deutschen Musikwettbewerbs sind. Beim Pianistenfestival treten auf: Annelien Van Wauwe, Klarinette Ben Goldscheider, Horn Marceau Lefèvre, Fagott Juri Vallentin, Oboe

Freitag, 29. Januar 2027, 20:00 Uhr Elisabeth Tsai Trio

Elisabeth Tsai, Phoebe Rousochatzaki und Kosta Popović, Quelle: privat

L. v. Beethoven Sonate Nr. 24 F-Dur op. 78 & Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 & Klavier-Trio-Version

Fritz Kreisler Drei Stücke für Klavier-Trio

Robert Schumann Klavier-Trio Nr. 1 d-Moll op. 63


Die Pianistin Elisabeth Tsai erhielt bereits als Jugendliche Spitzenpreise und konzertierte in den gesamten USA. 2024 gewann sie den ersten Preis ex aequo beim Internationalen Brahms-Klavierwettbewerb Detmold sowie in den Folgejahren weitere renommierte internationale
Wettbewerbe. Die passionierte Kammermusikerin konzertierte zuletzt in Großbritannien, den USA, den Niederlanden, Deutschland, Österreich, Italien und Japan. Sie wurde zum Norfolk Chamber Music Festival 2024 und zur Smithsonian Chamber Society 2023 eingeladen.

Im März 2026 wurde die Geigerin Phoebe Rousochatzaki beim Bach-Wettbewerb Leipzig mit einer Violine von Klaus Ludwig Clement ausgezeichnet. Sie ist Gründungsmitglied des Tamesis String Quartet, das im Mai 2025 den ersten Preis beim Cavatina-Wettbewerb in der Londoner Wigmore Hall gewann.

Der montenegrinische Cellist Kosta Popović (* 2000) ist Gründungsmitglied des Fibonacci Quartetts, das erste Preise bei der Royal Over-Seas League Competition (2024) sowie beim Cavatina-Wettbewerb in der Londoner Wigmore Hall (2023) gewann.

Freitag, 5. Februar 2027, 20:00 Uhr Kotaro Fukuma

L. v. Beethoven Klaviersonate Nr. 11 B-Dur op. 22

Robert Schumann
Klaviersonate Nr. 2 g-Moll op. 22

Nikolai Medtner
Klaviersonate g-Moll op. 22

Alberto Ginastera
Klaviersonate Nr. 1 op. 22


Kotaro Fukuma zählt in seinem Heimatland Japan zu den renommiertesten Künstlern seines Fachs. Er studierte in Paris, Berlin und Como. 2003 gewann Fukuma den 1. Preis und den Chopin-Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cleveland. In Deutschland wurde er u.a. zum Rheingau Musik Festival eingeladen.

Als Solist gastiert Kotaro Fukuma in bedeutenden Konzertsälen, so in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus zu Leipzig, im Münchner Gasteig, in der Victoria Hall in Genf, im Auditorio Nacional Madrid sowie in Tokio in der Suntory Hall. Neben seiner solistischen Arbeit musiziert er mit namhaften Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, der Dresdner Philharmonie und der Japan
Philharmonic.

Kotaro Fukuma hat bisher insgesamt zwanzig Alben aufgenommen. Seit 2020 präsentiert er die Online-Konzertreihe Rare Piano Music. Sein Album Fantasy – Scriabin and Rachmaninoff (Naxos) wurde für den International Classical Music Award 2024 nominiert.

Sonntag, 21. März 2027, 11:00 Uhr SONDERKONZERT GALA-MATINEE mit Jan Jiracek von Arnim

Franz Liszt Zwei Legenden: Die Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi

L. v. Beethoven
Sonate f-Moll, op. 57 „Appassionata“

Franz Schubert
Fantasie-Sonate G-Dur, op. 78, D. 894


Jan Jiracek von Arnim (* 1973) stammt aus einer deutsch-böhmischen Musikerfamilie. Er studierte u.a. am Mozarteum Salzburg und ist Gewinner zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe, u.a. Busoni (Bozen) und Maria Canals (Barcelona). Seine internationale Karriere startete mit seinem Erfolg beim Van Cliburn International Piano Competition 1997 in Fort Worth, Texas. Er konzertiert regelmäßig in bedeutenden Musikzentren, u.a. Carnegie Hall New York, Philharmonie Berlin, Musashino Hall Tokio. Im
Rahmen von Music Education Programs hat er bereits mehr als 20.000 Schulkinder in den USA erreicht.

Seit 2001 unterrichtet er das Hauptfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seine Studierenden erhalten regelmäßig Preise bei internationalen Klavierwettbewerben.

Jan Jiracek von Arnim ist Jury-Mitglied bei großen Wettbewerben, u.a. beim Hamamatsu International Piano Competition, Busoni International Piano Competition und Tchaikovsky International Piano Competition. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Internationalen Beethoven Klavierwettbewerbs Wien.